Psychopathologischer Befund

Der Befundomat enthält Hunderte von Textbausteinen und erstellt dir daraus einen hochwertigen psychopathologischen Befund. Sowohl prägnante Normalbefunde als auch ausführliche Symptombeschreibungen sind möglich. Zugleich fungiert der Befundomat auch als Checkliste, sodass kein Item übersehen wird und dein psychopathologischer Befund vollständig ist. Man kann von einem internetfähigem Gerät mit modernem Browser den Befund erstellen.

Je nach Definition besteht ein psychopathologischer Befund aus zwölf bis zwanzig Untersuchungsmerkmalen. Diese lassen sich grob den Kategorien Kognition, Ausdruck und inneres Erleben zuordnen (vgl. Infografik „Psychopathologischer Befund“).

Ein psychopathologischer Befund stellt in der Regel die zentrale Ausgangsuntersuchung im Fachbereich der Psychiatrie dar und bildet so eine wichtige Grundlage für die Diagnostik psychischer Erkrankungen. Ein etabliertes System zur Vereinheitlichung des psychopathologischen Befundes ist das AMDP-System (AMDP = Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie). Der Befundomat orientiert sich an AMDP, lässt jedoch dem Untersucher mehr Spielraum bei der Beschreibung und bietet Beispiele für Formulierungen an, die sich nicht bei AMDP finden. Zuletzt zeigt dir der Befundomat auch die Definition einzelner Items an, noch während dein psychopathologischer Befund erstellt wird. Angehende Psychiater und Psychologen lernen somit bereits während der Dokumentation das, was sonst umständlich nachgeschlagen werden müsste.

Mit dem unten stehenden Modul kann ganz einfach ein psychopathologischer Befund erstellt werden. Wenn du den kompletten Befund zurücksetzen möchtest, klick auf den Button „Alle Eingaben löschen!“: 

Psychopathologischer Befund: Spektrum der Psychopathologie
Psychopathologischer Befund:
Spektrum der Psychopathologie mit grober Zuordnung zu den Kategorien Kognition, Ausdruck und Erleben

Erscheinungsbild

Allgemein:

Kleidung:

Haut, Haare, Schmuck:

Kontaktverhalten

Erster Eindruck:

Kontaktverhalten (Teil 1):

Kontaktverhalten (Teil 2):

Sprache

Sprache:

Paralinguistik:

nicht erhebbar wegen:

Bewusstsein

Quantitatives Bewusstsein

Qualitatives Bewusstsein

Orientierung

Zeitliche Orientierung

Örtliche Orientierung

Situative Orientierung

Autopersonelle Orientierung

nicht erhebbar wegen:

Mnestik

Kurzzeitgedächtnis:

Langzeitgedächtnis:

Merkfähigkeit:

Spezielle Gedächtnisstörungen:

nicht erhebbar wegen:

Konzentration und Auffassung

Konzentration:

Auffassung und Abstraktion:

nicht erhebbar wegen:

Formales Denken

Denkstruktur:

Denkgeschwindigkeit:

nicht erhebbar wegen:

Wahrnehmung

Klassische Halluzinationen:

andere Sinnenstäuschungen:

nicht erhebbar wegen:

Inhaltliches Denken

Kein Wahn:

Art des Wahns:

Wahndynamik und -systematisierung:

Wahngedanken:

nicht erhebbar wegen:

Ich-Störungen

Keine Ich-Störungen:

Psychotische Ich-Störungen:

Nicht-psychotische Ich-Störungen:

nicht erhebbar wegen:

Ängste

Art der Ängste:

Symptome und Kompensation:

nicht erhebbar wegen:

Zwänge

Zwänge:

nicht erhebbar wegen:

Stimmung und Affekt

Stimmung (subjektiv):

Stimmung (objektiv):

Affekt:

nicht erhebbar wegen:

Antrieb und Interesse

Antrieb:

Interesse und Freudempfinden:

nicht erhebbar wegen:

Psychomotorik

Allgemeine Psychomotorik:

Spezielle katatone Symptome:

nicht erhebbar wegen:

Suizidalität

Grad der Suizidalität:

Pakt- und Absprachefähigkeit:

Spezielle Konstellationen:

nicht erhebbar wegen:

Krankheitseinstellung

Krankheitseinsicht:

Behandlungsbereitschaft:

nicht erhebbar wegen:

Quellen

1) Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie: Das AMDP-System, 2018, Hogrefe.

2) Scharfretter C: Allgemeine Psychopathologie: Eine Einführung, 2017, Georg Thieme.

3) Richartz-Salzburger E; Wormstall, H.; Morawetz, C.: Kurzleitfaden Psychopathologie (zuletzt abgerufen am 18.10.2018 unter diesem Link)

4) Bschor T: Psychiatrie fast: 6 h Crashkurs, 2015, Börm Bruckmeier.

5) Jaspers K: Allgemeine Psychopathologie, 2013, Springer.